Therapiezentrum LiLo

Therapiezentrum LiLo

Ergotherapie für Kinder

„…es gibt nur eine Möglichkeit zu lernen und das ist durch Handeln…“ (Paulo Coelho)

  • Ergotherapeutische Diagnostik mit standardisierten Verfahren als auch Entwicklungsscreenings
  • Ergotherapie im Einzelsetting oder als Gruppentherapie
  • Ergotherapeutisches Beratungsgespräch

Kinder und Jugendliche

Ergotherapie bei Kindern und Jugendlichen.

Die Kindheit ist eine wichtige Zeit des Lernens. Nur durch Handeln können Kinder ihre Umwelt (be)greifen. Aber nicht alle Kinder entwickeln sich gleich, manche benötigen zusätzliche Unterstützung um diese Erfahrungen machen zu können.

In der Ergotherapie wird ihnen diese Unterstützung durch unterschiedliche Materialien, im Rahmen von Spiel, kreativen Tätigkeiten und Alltagshandlungen gegeben.

Wann Ergotherapie?

Ein Kind braucht Ergotherapie wenn es:

  • in seiner körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen zurücksteht
  • Probleme in der Handlungsfähigkeit, beim Spiel- und Lernverhalten hat (Lern-, Teilleistungsstörungen)
  • in der Alltagsbewältigung Schwierigkeiten hat

Mögliche Ursachen

Störungen, die Schwierigkeiten hervorrufen können.

  • Entwicklungsstörungen der Fein- und/oder Graphomotorik
  • Entwicklungsstörungen der Grobmotorik
  • Störungen der Handlungs- und Bewegungsplanung sowie deren Ausführung
  • Umschriebene Entwicklungsstörung der visuell-räumlichen Wahrnehmung
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörungen, wie z.B. Autismus
  • Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration sowie vermehrte Impulsivität
  • Angeborene Behinderungen, z.B. Fehlbildungen, Morbus Down
  • Sinnes- und Mehrfachbehinderungen

Alltag

Im Alltag kann sich das so zeigen.

  • Ihr Kind ist in allem langsamer als andere gleichaltrige Kinder
  • kann sich nicht konzentrieren
  • ist ungeschickt, stolpert oft, kann Gefahren nicht richtig abschätzen
  • hat kein gutes Gleichgewichtsgefühl
  • hat einen auffälligen Gang oder läuft sehr steif
  • kann den Ball nicht fangen oder zielwerfen, hat Angst vor dem Ball
  • kann als Schulkind noch nicht Radfahren, Skilaufen oder Eisschuhlaufen
  • reagiert überempfindlich auf Schwerkraftveränderungen, z.B. beim Schaukeln
  • reagiert überempfindlich auf verschiedene Berührungsreize
  • vermeidet bestimmte Materialien, wie z.B. Sand, Knetmasse oder Schaum
  • verliert leicht die Orientierung oder hat Schwierigkeiten mit räumlichen Aufgaben
  • hält den Stift verkrampft, hat eine unleserliche Schrift oder schreibt langsam
  • findet schwer Kontakt zu anderen Kindern
  • baut nicht gerne Puzzles zusammen
  • hat Schwierigkeiten beim Abzeichnen und beim Basteln
  • kann beim Lesen die Zeile nicht einhalten oder verliert die Zeile immer wieder
  • kann sich nicht selbständig anziehen oder hat Schwierigkeiten mit Verschlüssen
  • hat Lernprobleme

Verordnung

Ärztliche Verordnung.

Die Ergotherapie erfolgt auf ärztliche Verordnung und wird vom Ergotherapeuten eigenverantwortlich durchgeführt.